Safer Internet Day der EU am 7. Februar 2012, Berlin

Portrait Ilse Aigner
Bundesministerin Ilse Aigner

Sehr geehrte Damen und Herren,

immer mehr Menschen nutzen das Internet mobil über Smartphone, Tablet oder Netbook. Mittlerweile können wir unterwegs nicht nur telefonieren, sondern uns auch über soziale Netzwerke austauschen und E-Mails schreiben, den Weg anzeigen lassen, Fotos hochladen und vieles mehr. Tausende von Apps bieten die unterschiedlichsten Angebote – von Spielen über Nachrichten und Fahrplanauskunft bis zu Preisvergleichen. Wer ein Smartphone hat, will darauf nicht mehr verzichten.

Mit unserer Konferenz möchten wir die Chancen und Perspektiven des mobilen Internet beleuchten. Wir wollen aber auch fragen: Wo liegen die Gefahren? Das mobile Internet wird den PC zu Hause mehr und mehr ersetzen. Mit dieser Entwicklung müssen auch die Sicherheitsvorkehrungen Schritt halten. Noch sind Viren, Trojaner und andere Schadprogramme meist auf das stationäre Internet konzentriert. Dies wird sich mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones aber schon kurzfristig ändern.

Die Nutzer müssen lernen, ihr Smartphone genauso selbstverständlich sicher einzustellen, wie sie dies bei ihrem Computer zu Hause gewohnt sind. Tipps hierfür enthält der im Rahmen des nationalen IT-Gipfels erarbeitete Flyer "Mobile Sicherheit – Ortung – Datenschutz". Vor allem aber müssen Smartphones und andere mobile Systeme von vornherein sicher gestaltet und sicher eingestellt sein. Hierfür zu sorgen, ist die Aufgabe der Hersteller und Anbieter. Aber was heißt das eigentlich, "sicher"? Welche Anforderungen haben die Verbraucher an Smartphones, Tablets und Netbooks? Welcher Schutz sollte gewährleistet sein und welche Informationen benötigen die Verbraucher?

Ich freue mich auf eine lebhafte und interessante Diskussion dieser Fragen.

Unterschrift Ilse Aigner

Ilse Aigner
Bundesministerin für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz